Umweltschutz
Umweltschutz gehört heutzutage mit zu den wichtigsten Aufgaben eines Unternehmens. Da auch der Tierpark Hellabrunn sich freiwillig an Umweltschutzprojekten beteiligt, z. B. durch Reduzierung seines CO2 Ausstoßes, und dies durch ein Zertifikat bestätigt erhielt, kann er am Umweltpakt Bayern bis zum Jahre 2010 teilnehmen.

Dies ist eine Initiative des Bayerischen Staatsministeriums für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz.
Die Biogasanlage
Der Tierpark Hellabrunn ist ein Naturpark im sehr wertvollen Landschaftsschutzgebiet Isarauen. Hieraus ergibt sich für uns die Verpflichtung, nicht nur dafür zu sorgen, dass die im Park lebenden Tiere gut gehalten werden und die jährlich mehr als 1,2 Millionen Besucher sich an ihnen erfreuen können. Wir sehen uns auch verpflichtet, mit der Natur sorgsam umzugehen und im Einklang mit ihr zu sein.
Von dieser Grundeinstellung ist das Engagement des Tierparks für den Tier-, Natur- und Artenschutz getragen. Auf dem eingeschlagenen Weg geht Hellabrunn weiter. Im Tierpark wurde im Jahr 2006 die erste Biogasanlage im Münchner Stadtgebiet errichtet. Aus Mist und pflanzlichen Futterresten Strom und Wärme gewinnen: Mit der von den Stadtwerken im Tierpark errichteten Biogasanlage ist dies nun auch in München möglich. Am 18. September 2006 wurde der Grundstein für diese Anlage gelegt, drei Monate später, am 15. Dezember 2006 ging die Anlage in die Probephase.

- Die Biogasanlage wird in Betrieb genommen, © Archiv Hellabrunn
Die Biogasanlage erzeugt mit einem Blockheizkraftwerk umweltfreundlich Strom und Wärme. Der Strom wird ins Netz der SWM eingespeist, die Wärme in das Heiznetz des Tierparks. Ausgangsstoff für die Biogasgewinnung ist der Bioabfall des Tierparks. Dies sind pflanzliche Futterreste und der Mist der pflanzenfressenden Tiere. Die Entsorgung läuft unverändert über das biologisch geführte städtische Gut Beigarten.
Neben der Gewinnung von Strom und Wärme ergibt sich noch ein weiterer ökologischer und ökonomischer Vorteil. Mit der Vergärung durch Bakterien geht eine Verringerung des Volumens einher. Dadurch fallen weniger Fahrten zum Kompostierungsbetrieb an, was wiederum Kosten spart und die Umwelt weniger belastet.
